5 Gründe, warum du mit einem Autor befreundet sein solltest!

5 Gründe, warum du mit einem Autor befreundet sein solltest!

Februar 27, 2019 2 Von Julia Valentina

Obwohl wir durch die Technik und alle Social Media Plattformen mehr als „connected“ miteinander sind, kann es doch immer wieder der Fall sein, dass man sich alleine und einsam fühlt. Skurril, nicht wahr?

Daher ist es wichtig, dass man Freunde hat. Und warum dann sich nicht gleich einen Autoren als Freund suchen? 😉 Ich meine, diese lustigen Kreaturen können zwar sehr eigenbrödlerisch und introvertiert sein, aber sie haben liebenswürdige Eigenarten, die dein Leben durchaus bereichern können. 😉

5 Gründe, warum du mit einem Autoren befreundet sein solltest!

Also dann mal ran ans Eingemachte. Schnall dich an, halt dich fest oder was auch immer … und viel Spaß beim Lesen.

1. Autoren haben immer unnütze Fakten parat.

Als Autor muss man eine Menge recherchieren. Manchmal hat es mit der Geschichte zu tun, manchmal auch nicht. Denn diese Wikipedialinks können wirklich fatal sein!

Man recherchiert zum Beispiel nach Raben und auf einmal landet man bei nordirischer Mythologie und den berühmten Raben von Odin. Und dann bei Fanfictions zu Loki, die in eine Richtung gehen, die ich hier nicht ausführen will, die mich aber extrem rot anlaufen lassen haben und weswegen ich Bilder in meinem Kopf, die mich bis in alle Ewigkeiten schockieren werden.

So was passiert uns Autoren dauernd! Nicht wahr? … (Bitte sag mir nicht, dass nur ich der Depp bin, dem das passiert!?)

Genau deswegen müssen wir auch all die Unmengen an unnützen Wissen, die wir so mit uns herumschleppen, wieder los werden. So à la „unnötigen Ballast“ abwerfen oder, weil wir unsere kleinen Traumata oder Erfahrungen einfach teilen müssen.

Und wie der Autorengott es will, sind unsere Freunde dafür die optimalen „Empfänger“. 😉

Mit anderen Worten bei so einer Freundschaft wird es nie langweilig. Denn entweder versorgt dein Autorenfreund dich mit unnützen Wissen oder du kannst all dein Wissen bei deinem Autorenfreund loswerden. Denn, wenn wir eins sind, dann sind wir verdammt neugierig und wissbegierig.

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“

Albert Einstein

 

2. Autoren sind die besten Komplizen

So, nun weißt du schon, dass wir unglaublich viel recherchieren und leidenschaftlich neugierig sind. Was bedeutet, dass wir über unglaublich viel Bescheid wissen. Auch über Waffen, wie man mit Mord davon kommt und andere Dinge …

Ich schaue vor allem zu euch, Krimi- und Thrillerautoren! 😛

Ja, das klingt jetzt vielleicht im ersten Moment etwas creepy und scheint jetzt nicht gleich nach einem guten Grund, sich mit einem Autoren anzufreunden. Aber lass mich mal weiter ausholen.

Sagen wir, du kommst in eine problematische Situation und musst eventuell einen Körper verschwinden lassen. Hey, no judgment hier. Wir Autoren urteilen nicht, sondern wollen nur verstehen und unser Wissen auch vielleicht mal in der Tat anwenden … aus Recherche Gründen versteht sich. Duh!

Das bedeutet also, wenn du mal in einer Rufus-ähnlichen Situation finden solltest, dann sind Autoren dein Boby in der Stunde der Not. 😉

Ein kleiner Supernatural-Seitenhieb, der sein musste, weil Rufus und Boby einfach #friendshipgoals sind.

Und ja, ich weiß, das klingt jetzt vielleicht etwas übel, aber wir Autoren sind Theoretiker. Es spielt sich alles in unseren Geschichten und Kopf ab, also keine Sorge. 😀 Und ja, lass uns lieber zu etwas angenehmeren Gründen kommen.

„Seit Lucrezia Borgia bin ich die Frau, die am meisten Menschen umgebracht hat, allerdings mit der Schreibmaschine.“

Agathe Chrstie

 

3. Autoren sind interessierte und aufmerksame Zuhörer.

Autoren sind definitiv die Zuhörer. Wir lauschen gerne Unterhaltungen, beobachten Leute und lieben es, mehr über diejenigen Personen, Charaktereigenarten, … usw. zu erfahren.

Vor allem interessieren wir uns für die Vergangenheit von Menschen. Was hat sie geprägt und wie haben sie sich gefühlt. Das kann auch unter Umständen schnell mal in eine kleine Therapiestunde ausarten. Was für den Autoren zwar spannend ist, aber manchmal vielleicht auch zuweit gehen kann.

Du solltest auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass Autoren das auch für ihre Charaktere nutzen könnten, daher stelle am Besten vorher klar, dass du ihnen in einem sehr persönlichen und intimen Rahmen erzählst. Außer du willst natürlich in unserer Geschichte vorkommen. 😉

Ansonsten kannst du Autoren alles erzählen, was dir durch den Kopf geht und was du für neue Leidenschaften entdeckt hast. Wir sind extrem neugierig und lieben es neues zu erfahren. Siehe Grund 1. 🙂

„Solange man selbst redet, erfährt man nichts.“

Marie von Ebner-Eschenbach

4. Autoren stellen viele Fragen, die normalen Menschen nicht in den Sinn kommen würden.

Wenn du einen Autor als Freund hast, kann es schon mal sein, dass dieser dir aus dem Nichts seltsame Fragen stellt. Seltsam oder total tiefgründig.

Dazu habe ich mal ein paar Beispiele für dich zusammen geschrieben:

„Meinst du, wenn man ein Tierwandler ist, ob man in der menschlichen Form auch eine Art Fell haben sollte?“

„Meinst du, wenn man diese Reinigungstabletten schluckt, dass man dann stirbt?“

„Warum hältst du deine Hand vor dem Mund, wenn du lachst?“

„Magst du den Helden nicht, weil sie weiblich ist oder hat das nichts mit dem Geschlecht zu tun?“

Allerdings hier eine kleine Warnung, weil mir das selbst schon passiert ist. Denn wir Autoren fragen wirklich nur aus reiner Neugierde. Wir urteilen nicht, sondern wir wollen verstehen.

Doch manchmal sind wir so in unserem Kopf und unsere Welten gefangen, dass wir vielleicht nicht merken, dass diese Frage unangebracht oder unangenehm ist. Daher weise deinen Autorenfreund gerne darauf hin und nimm es uns vielleicht nicht ganz so übel, wenn das passiert. Wie gesagt, wir sind einfach nur so unverschämt neugierig.

„Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.“

Isaac Newton

 

5. Autoren wissen, wie man Anekdoten erzählt.

Wenn Autoren etwas können, dann ist es Geschichten erzählen. #storytellinglikeaboss

Dazu gehören auch Anekdoten. Wir wissen, wie man Spannung aufbaut und wie man eine Pointe perfekt setzt.

Auch wenn wir manchmal nicht so gute Redner sind, können wir doch gute Geschichten erzählen. Zumindest in der Theorie. Am besten geht das natürlich, wenn wir die Anekdote aufschreiben.

Aber einige Autoren haben auch die Gabe, dass sie es Freischnauze können. Dafür habe ich ja immer den größten Respekt. Mir gelingt das manchmal, aber auch nicht immer.

Was auf jeden Fall jeder Autor kann, ist die Anekdote noch auszuschmücken und auf die Zielgruppe anpassen. 😉 Dabei sind kleine Übertreibungen und dramatische Pausen durchaus im Repertoire enthalten.

„If you are going to have a story, have a big story, or none at all.”

Joseph Campbell

So, jetzt weißt du Bescheid und kannst in die Welt hinausziehen und dir einen Autorenfreund suchen oder deinem bereits existierenden danken, weil er dein Leben etwas spannender macht. 😉


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