“A real writer has to write“

Manchmal hat man diese Tage.

Ja, genau diese, an denen man sich nicht gut fühlt, an denen die Welt kacke ist, an denen man einfach nicht in der Stimmung ist zu schreiben.

An denen man verbittert feststellen muss, dass die einzige Hoffnung Thanos zu besiegen in den Händen von einem Fanboy-Teenager, dämmlichen Aliens („We kick names and take ass!“ Hahaha, Klassiker!), einem Halbmenschen, der dein Superhirn anzweifelt, und einem arroganten Zauberer liegt.

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Quelle: Giphy

Ich denke jeder kennt das. Das eine vielleicht mehr, das andere weniger. 😉

Früher habe ich mich an solchen Tagen einfach im Bett verkrochen, habe bingewatching auf höchstem Niveau betrieben und Schokolade gegessen, bis mir schlecht wurde. Jap, ich habe meine innere Bridget Jones richtig ausgelebt.

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Quelle: Giphy

Schokolade (und Unproduktivität) zum Frühstück

An diesen Tagen habe ich mich natürlich zu nichts aufraffen können, außer meinen Arm zu heben und Netflix zu bestätigen: „Ja, ich schaue immer noch diese Serie an, also hör auf alle paar Folgen zu fragen, ob ich noch da bin!“ Duh.

Natürlich habe ich auch nichts geschrieben, nichts kreiert und bin nichts angegangen, was mich meinen Zielen näher bringt. Warum auch?

Viel angenehmer war es doch, sich in seiner Faulheit zu suhlen, sich den Ausreden hinzugeben und das Schreiben auf morgen zu verschieben.

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Quelle: Giphy

Naw, danke, Chris. Aber ja, schuldig im Sinne der Anklage …  😉

Die demotivierenden Nachwehen

Nur leider haben mich diese Tage dann oft so demotiviert, dass ich an den Folgenden auch nichts gemacht habe. Meine Schreibroutine? Was war das noch gleich? Kann man das Essen?

Doch mittlerweile ist das anders.

Natürlich gibt es immer noch solche Tage und es ist auch okay, dass ich diese habe. Es gibt nicht immer Sonnenschein, manchmal gibt es auch Regentage. Hach, wie philosophisch, oder? ^^

Natürlich ignoriere ich die Gefühle, die ich an solchen Tage habe, nicht oder rede mir zwanghaft ein, dass alles superdupi ist. Das wäre gelogen und für das innere Gleichgewicht nicht gerade hilfreich. Glaubt mir, wenn jemand Gefühle anstauen konnte, bis er platzt, um dann richtig tief zu fallen, dann war das ich.

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Quelle: Giphy

Aber mittlerweile zwinge ich mich zum Schreiben, denn das ist für mich genauso wichtig wie atmen geworden. Schreiben ist ein Teil von mir und ich weiß, wenn ich eine erfolgreiche Autorin werden will, dann muss ich mich auch durch diese Tage kämpfen!

(Rocky Soundtrack an!)

“The eye of the tiger (writer)“

Dabei geht es nicht darum, dass ich genauso produktiv wie an anderen Tagen bin, sondern es geht darum, dass ich nicht aufhöre das zu tun, was ich liebe. Und das ist Schreiben.

Es kann auch nur ein Satz, ein Absatz, eine Seite oder vielleicht doch sogar ein Kapitel sein. Es können aber auch ein paar neue Fakten sein, die ich mir zu meinen Charakteren überlege. Oder eine Idee zu einem neuen Blogpost. Oder ich editiere Kapitel und überarbeite meine Plots.

Es ist egal, was und wie viel ich schreibe. Hauptsache ich mache einen kleinen Schritt zu meinem Ziel. Nur einen kleinen. Das Wichtige ist, dass man nicht aufhört zu gehen.

An diesen „Regentagen“ oder generell an Tagen, an denen meine Motivation irgendwo mit meiner Inspiration zusammen verstecken spielt, muss ich oft an ein bestimmtes Zitat denken. Dieses habe ich erst kürzlich gelesen und habe es übrigens auch gleich als tägliche Erinnerung in meinen Smartphone abgespeichert:

“A real writer doesn‘t just want to write; a real writer has to write.“

Dieser Satz hat sich in meinen Kopf eingebrannt und ich denke oft daran. Denn ich weiß, es ist nicht immer leicht. Ich weiß, wie tief man fallen kann. Wie tief ich fallen kann.

Aber ich weiß auch, dass Schreiben mir hilft, wieder aufzustehen, und dass ich es liebe. Deswegen muss ich schreiben. Und zwar jeden verdammten Tag!

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Quelle: Giphy

2 Kommentare zu „“A real writer has to write“

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