Gedankensalat: “Happiness is the new productivity”

Letztens bin ich über diesen Satz gestolpert:

„Happiness is the new productivity.“ – Glücklich sein ist die neue Art der Produktivität

Würde man das so übersetzen? 😅 Klingt irgendwie seltsam. Aber naja, ihr wisst, was ich meine.

So einen ähnlichen Satz kenne ich als Geek erster Klasse eigentlich nur von Sherlock. Als die neue BBC Serie mit dem netten Benedict anlief, ging es auf einmal in den Medien (damit meine ich Fandom 😋) heiß her und ein neuer Satz war geboren:

„Brainy is the new sexy!“ – Klug ist jetzt sexy!

Aber ich schweife ab … (kein Wunder bei diesen struppeligen Haaren und dem sarkastischen Lächeln ❤️)

Happiness is the new productivity … really?

Dieser Satz hat mich zum Nachdenken gebracht. Momentan bin ich daran eine gute Schreibroutine zu entwickeln und manchmal klappt das sehr, manchmal weniger. An manchen Tagen bin ich super inspiriert und es läuft. Aber an anderen Tagen bin ich sowas von unmotiviert und quäle mich regelrecht beim Schreiben. Ich meine, wem erzähle ich das hier? Ihr kennt das sicherlich auch. 😅

Also habe ich mich gefragt, ob das wirklich zusammenhängt und ob man produktiver ist, wenn man glücklich ist.

Ich habe überlegt, wie ich an den Tagen, an denen ich am meisten geschrieben habe und somit am produktivsten war, drauf war. Tatsächlich ist mir aufgefallen, dass ich an diesen Tagen fröhlich, unbeschwert und gut drauf war. Ich hatte Spaß am schreiben und habe es richtig genossen.

Aber eigentlich auch logisch, oder? 🤔 Natürlich ist man, wenn man glücklich ist, produktiver und schafft mehr. Denn man hat dann mehr Bock aufs Schreiben und will damit die Welt erobern. 😄 Booja!

Wie bleibe ich „happy“, um produktiver zu sein?

Natürlich hat man nicht immer den Sonnenschein mit Löffeln gegessen. Man hat auch ma schlechte Tage. Jeder hat die, aber dennoch habe ich überlegt, wie ich es schaffe, dass ich beim Schreiben gute Laune habe. Auch wenn es sonst Spaß macht, aber wenn einem nicht danach ist, dann denkt man vielleicht nur genervt:

„Gott, ich muss noch schreiben.“

Und da hat es Klick gemacht bei mir! Mein Denken suggeriert mir ja schon, dass es keinen Spaß machen wird und dass ich es machen muss. Wie man zur Arbeit gehen muss oder die Steuern machen muss.

Immer dieses „muss“. Das ist irgendwie so negativ behaftet. Daher habe ich beschlossen, dass ich das kleine Wörtchen „muss“ einfach in „darf“ ersetze.

Ich darf noch schreiben.

Das hat gleich einen ganz neuen Beigeschmack, oder? Das klingt für mich weicher und mehr wie etwas, auf das ich mich freuen kann/ darf.

Oder habt ihr andere Vorgehensweisen? Andere Methoden? Oder seht ihr das ganz anders?

Vielleicht habe ich auch zu viel Salat in meinem Kopf, weil ich über so was nachdenke. 😅 Oder zu viel Sherlock …? 😏

Ein Kommentar zu „Gedankensalat: “Happiness is the new productivity”

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  1. Denk dir: ich darf noch schreiben …… Juppi di Juppi da ….😀. Vielleicht singst du es dann noch gedanklich, etwa so: ich darf heut noch Schrei-ben…. Juppi di, Juppi da, Juppi Juppi trallala
    Ich finde das macht glücklich, wirkt sehr inspirierend ( für mich zumindest) und du bist sofort bester Laune.

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