Nostalgietrip mit Leonie

Während ich so an meiner Geschichte „People Protector“ schreibe, muss ich oft daran denken, wie lange die schon in meinem Kopf ist. Mit etwa 13 Jahren ist das erste Mal Leonie in meinen Kopf aufgetaucht und hat „Hallo!“ gesagt. 😉

Damals war es mehr noch ein Hauch oder mehr eine Ahnung, wie Leonie sein soll. Natürlich hatte ich ein Bild im Kopf und wusste, wer sie war, aber so richtig ausgereift war es noch nicht.

Anfangs sah ihr Charakter noch sehr anders aus, weil mein Zeichenstil natürlich noch anders war. Zu dem Zeitpunkt war ich auch in meiner Anime-Manga-Phase und habe unglaublich große Augen gezeichnet. 😀

leonie01.jpg
Mein erster Steckbrief zu Leonie im damaligen Zeichenstil

Man sieht im Steckbrief, wie jung sie damals noch war. 😀 19 Jahre und schon Agent und Teamleiter? … Ja, klingt machbar … 😀 Der Charakter allerdings blieb relativ ähnlich … relativ. ^^

Dann vergingen die Jahre und Leonie hat sich mit meinem Zeichenstil auch charakterlich weiter entwickelt und mehr an Tiefe bekommen. 🙂 Lustigerweise sind die schwarzen Haare geblieben, aber die Augenfarbe hat sich geändert und sie hat Sommersprossen bekommen.

Phasen
Verschiedene Phasen und Stile, aber immer Leonie. 

Wenn ich mir die Bilder so ansehe und mir bewusst wird, dass dieser Charakter all die Jahre in meinem Kopf gespuckt und mich in meinem halben Leben begleitet hat, ist das … creepy irgendwie, aber auch super spannend. ^^

Manchmal frustriert es mich auch ein wenig, wenn ich ehrlich bin, wenn man die Jahre sieht, die es gebraucht hat, bis der Charakter (und man selber) bereit ist, sich der Welt zu zeigen. Doch manchmal braucht es eben Zeit und momentan bin ich sehr glücklich, wie Leonie geworden ist und wie sie sich all die Jahre entwickelt hat. 🙂

Habt ihr auch so Geschichten und Charaktere, die euch schon ein halbes Leben begleiten und mit euch wachsen?

 

2 Kommentare zu „Nostalgietrip mit Leonie

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  1. Aaaaargh…. Ich wollte den Kommentar abschicken, dann habe ich falsch gedrückt und jz ist er weg xxxkrfffuxkrt arrrgh!
    okay…
    hab mich gefangen^^

    Nochmal das gleiche (könnte jz langweilig für mich werden^^)
    Ich finde das echt so krass, wie lang dich diese Geschichte begleitet und wie sich das alles entwickelt hat. Ich finde, das ist etwas absolut besonderes und du solltest nicht ungeduldig werden 😉
    Viele Autoren tragen bestimmte Geschichten Jahre oder Jahrzente mit sich… Dürrenmatt hat sich im Turmbau aller Geschichten „entledigt“, die ihm jahrelang auf der Seele brannten, für die er aber nie die Stimme fand.
    Deswegen lasse der Geschichte ihre Zeit, sie wird sich genau im richtigen Moment ihren Weg durch dich hindurch bahnen!

    Doch ich gestehe, ich muss mir das selbst gerade Mantraartig immer wieder sagen… Habe letztens mein altes Notizbuch in den Händen gehalten und gesehen, dass mein erster Stichpunkt zur Geschichte im August oder sogar früher war… An sich nicht all zu lange her, doch ich stecke erst Anfang des vierten Kapitels und bin gerade etwas festgefahren, muss ein paar Dinge nachjustieren, Background aufbauen und plotten, das nervt mich tierisch, auch wenn ich genau weeiß, es muss so sein und ich darf nix erzwingen… Naja…

    So ist das beim Schreiben, wir haben es uns ja nicht anders ausgesucht 😉

    So, nun aber ganz langsam, keine Fehler machen, damit ich nicht nochmal anfangen muss^^

    Liebe Grüße!

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