Eifen … Sollte das nicht Elfen heißen?

Vielleicht hat der ein oder andere sich kurz gedacht, als ich Amalie vorgestellt habe, dass ich mich verschrieben hätte. Also statt Eife meinte ich doch sicherlich Elfe …

Nope, da muss ich leider enttäuschen. 😀 Und ein wenig kam das ja auch schon in Amalies Vorstellung raus, dass das nicht wirklich „Dasselbe“ ist. Amalie ist in der Tat eine Eife und keine Elfe.

giphy11
Quelle: Giphy

Keine Sorge, gleich kommt die Auflösung dazu. 😉 Diese beiden Bevölkerungsgruppen weißen zwar wesentlich mehr Ähnlichkeiten zueinander als Tierwandler zu Tiermenschen auf. Aber dennoch gibt es einige charakterliche Unterschiede.

 

EIFEN

Es gibt nur noch wenige Eifen im Elfenreich, weil diese bei einem Bürgerkrieg zwischen Elfen und Eifen beinahe ausgelöscht wurden. Die wenigen Überlebenden haben sich meist zu kleinen Gruppen zusammengeschlossen, die in den Wäldern leben und sich von den Elfen und deren Politik fern halten. Einige wenige von den Eifen arbeiten direkt im königlichen Elfenhaus als Berater oder Königsschützer.

Amalie
Ein etwas älterer Sketch von 2016 🙂

Das äußerliche Markenzeichen

Eifen lassen sich relativ leicht äußerlich von Elfen unterscheiden, weil diese wesentlich längere Ohren haben als Elfen. Mit diesen hören sie wesentlich besser und definitiv mehr als Menschen, aber nicht so gut wie einige Tierwandler. Amalie zum Beispiel hat geschärftere Sinne als jeder Mensch, aber ihre Sinne reichen nicht an die Feinheit von Ricks heran.

Eifen können sich schneller und geschickter bewegen wie Menschen und verursachen kaum Geräusche dabei. Sogar Rick muss sich oft sehr konzentrieren, um Amalie zu hören. Meistens riecht er sie, bevor er sie hören kann.

Kleiner Funfact: Wenn Amalie Magie wirkt, riecht sie laut Rick nach Nelken.

Von der Körperstatur wirken Eifen eher schmächtig und dünn, sind aber zweimal so stark wie Menschen. Sie haben einen extrem guten Stoffwechsel und können daher so viel essen wie sie wollen ohne, dass sie zunehmen. Obwohl Eifen keine sehr fettigen Speisen wie Pommes vertragen. Sie bevorzugen Gekochtes oder Rohkost.

Man sollte sich also definitiv nicht von Amalies kindlichem Äußeren täuschen lassen. 😉

Das friedliche Naturvolk

Eifen sind das Urgeschlecht der Elfen und daher reichen ihre Wurzeln weit zurück. Man sagt, dass die erste Eife aus dem Lebensbaum geboren wurde, um ihn und die Wälder zu beschützen. Dafür hat der Lebensbaum sie mit Magie ausgestattet, um zu schützen und zu heilen.

Die Eifen sind ein sehr friedliches und naturliebendes Volk. Sie leben gerne abgeschieden in der Natur und kümmern sich nicht gerne um große politische Belange. Die meisten Eifen wissen auch nur, wie man mit Magie heilt oder sie so einsetzt, dass man den Wachstumsprozess der Pflanzen unterstützt.

Amalie hingegen ist da eine Ausnahme, denn sie gehört zu den letzten reinblütigen Eifen, die am königlichen Hof als Königsschützer arbeiten. Weswegen Amalie ihre Magie genauso im Kampf- wie in der Heilkunst einsetzen kann.

61D5123B-B2EC-4F5A-982E-A4F9C77DD68A.jpg
Magie wird direkt aus dem Hias gezogen 

Die Magie

Um Magie zu wirken, besitzen Elfen wie auch Eifen eine innere Magieflamme oder auch Hias genannt, was so viel bedeutet wie „magisches Herz“. Diese magische Flamme unterscheidet sich bei jedem Elfen und Eifen. Je nach dem wie groß diese ist, kann man mehr oder weniger Magie wirken. Erlöscht diese Flamme, wenn man zum Beispiel zu viel Magie wirkt, dann stirbt man. Nutzt man sie zu lange oder zu intensiv, kann sie ebenso erlöschen.

Man kann sich das ein bisschen vorstellen wie eine Art Akku, den man immer wieder aufladen muss und der nur eine bestimmte Kapazität übrig hat. Das Hias lädt sich normalerweise von selbst auf, wenn man keine Magie nutzt. Aber wie auch „Akkus“ können diese mit dem Alter auch mal an Performance einbüßen. Das wird im Elfenreich dann als „magischer Schwund“ bezeichnet.

Die Magiefarbe wird über die Augen definiert. Amalies Magie ist daher grün.

Die Besonderheit der Eifen –  Die Wandlung

Eine wahre Besonderheit bei den Eifen ist, dass sie bei Erreichen ihres Erwachsenseins eine Wandlung durchlaufen. Das bedeutet, dass ihr wahres Magiepotential entfacht wird und sie quasi auch geschlechtsreif werden. Über einen meist sehr schmerzhaften Prozess entfaltet sich die Magie in ihnen und lässt ihre Körper sich verformen. Man kann sich das vorstellen, als würde man die Pubertät innerhalb einer Stunde durchlaufen. 😉

Die Wandlung ist etwas sehr Heiliges und wird bei den Eifen auch zelebriert. Dabei helfen die engsten Freunde und Verwandte dem oder der Wandelnden durch den Prozess, indem sie die Schmerzen sich untereinander aufteilen. Danach hat man dann sein volles Magiepotential erreicht. Davor kann man nur einen Teil davon nutzen. 🙂

Ein Kommentar zu „Eifen … Sollte das nicht Elfen heißen?

Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Create a website or blog at WordPress.com von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: