Der Prozess dahinter und der Spaß beim Welten Erschaffen

Gestern habe ich mich mit einer Freundin über mein Buch und meinen Blog unterhalten. Vor allem über den letzten Beitrag, in dem ich mehr über die People Protector verrate. Ich habe ihr von dem Prozess erzählt, der dahinter gesteckt hat. Denn als ich den Beitrag für den Blog hier schreiben wollte, habe ich gemerkt, dass ich zwar bereits einiges zu PP ausgearbeitet hatte, aber das war noch überraschend lückenhaft.

Ooooh Fuck, das ist jetzt natürlich doof … 

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Oooops … (Quelle: Giphy )

Nach dieser „Offenbarung“ ging es dann auch gleich los in meinem Kopf mit all den unbeantworteten Fragen:

Wie viele Mitarbeiter gibt es da eigentlich genau? Und wie viele arbeiten in den jeweiligen Abteilungen? Sind das genug Abteilungen, die ich da so habe? Fehlt da vielleicht noch eine? Wie ist der Anteil von Frauen und Männern in den Abteilungen?

Welche anderen Agenten außer die zwei Teams, die ich schon habe, laufen da eigentlich noch rum? Es kann ja nicht sein, dass es da nur zwei gibt … Ok gut, es gibt auf jeden Fall mehrere. Aber da muss man ja auch erstmal Teams wieder zusammenstellen … Uff, das heißt auch Namen heraussuchen, überlegen, zu welcher Bevölkerungsgruppe die gehören, welche Mutationen die eventuell haben. Oder in welche Tiere können die sich verwandeln?Verdammt … erstmal googeln, was es für coole Tiere und spannende Namen gibt.

Die Teamleiter treffen sich doch sicherlich zu regelmäßigen Meetings, um sich auszutauschen, oder? Und gibt es da eine Hierarchie? Haben die Teams eigentlich so Codenamen?

Wie ist die Hierarchie generell in der Organisation? Wie genau machen die ihr Geld? Kann so ein Unternehmen von der Größe nur mit den „Agentenaufträgen“ Umsatz machen? Verkaufen die vielleicht ihre Technologie weiter? Ja … das wäre auf jeden Fall schlau. Das sollten die machen.

Passt das Gebäude, das ich mir herausgesucht habe? Wo befindet sich was? Macht die Kantine da Sinn? … Verdammt, die brauchen doch auch noch Trainingsräume! … Wo passen die denn jetzt hin?

Und fuck … die brauchen doch eigentlich auch eine Rechtsabteilung! Und irgendjemand muss auch das PR übernehmen … 

 

Auf einmal war ich dann mitten drinnen im Gründen und Ausarbeiten eines eigenen kleinen Unternehmens. 😀 Das Eine führte zum Anderen und immer so weiter und weiter …

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Einblick in meinem Kopf 😀 (Quelle: Giphy)

Aber es hat verdammt viel Spaß gemacht! Zwischendurch hab ich dann auch mal inne gehalten und musste grinsen, weil ich mich doch bisschen wie der Kerl hier in dem Gif gefühlt habe. 😀 Ich glaube, so habe ich auch gewirkt, als ich meiner Freundin all das erzählt habe. ^^‘

Auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass mir das Ausarbeiten, Vorbereiten und Schaffen einer eigenen Welt mit einer eigenen Superagenten-Organisation genauso viel Spaß macht, wie das eigentliche Schreiben.

Ich bin mir auch sicher, dass ich während dem Schreiben noch auf weitere Dinge stoßen werde, die ich noch tiefer ausarbeiten muss. Vielleicht merke ich es auch wieder, wenn ich hier einen weiteren Blogbeitrag zu People Protector machen werde.

Aber darauf freue ich mich schon und ich bin gespannt, in welche Ecken mich mein Buch, meine Charaktere und diese spannende Welt dahinter noch führen werden. 🙂

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Ein bisschen fühlt man sich auch wie ein „evil mastermind“ 😀 (Quelle: Giphy)

 

 

Ein Kommentar zu „Der Prozess dahinter und der Spaß beim Welten Erschaffen

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  1. Oh ja, wenn man merkt, dass man eigentlich gar nicht so weit im Kopf ist, wie man dachte haha! Doch wie du es sagst, diese Ausarbeitung macht einfach enorm viel Spaß und ist vor allem auch enorm Wichtig! Gerade wenn man eben mit anderen über sowas redet, fällt einem ganz viel erstmal auf, was man übersehen hat^^
    Mir geht es auch so, dass mein Hauptcharakter, selbstständiger Programmierer (dessen eigentliche Arbeit ich sehr gut Recherchiert habe) gerade in einem finanziellen Fiasko ist. Einerseits, weil ihm ein Auftraggeber kein Geld auszahlt, weil sie selber Pleite sind und zum anderen, weil er mit einem jungen Typen zusammen eine App entwickeln wollte, was aber total nach hinten losgeht und er zusätzlich haufen Schotter verliert… Mein Problem: Ich habe keine Ahnung, wie das so abläuft, wenn man ne App programmiert, ob und wie man dabei bakrott geht und was noch blöder ist, ich habe zur Zeit null bock, das zu recherchieren xD
    Doch naja, man muss ja 😉 Und ich wette, dann macht es auch wieder mega fun^^
    Liebe Grüße!!

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